Die Wirkung des Meeres

Meerverbunden

Die Wirkung des Meeres

Wenn ich ans Meer fahren kann, bin ich schon ganz hibbelig, wenn ich weiß, es geht gleich los. Je näher ich dann der Küste komme, umso größer ist die Vorfreude auf das, was an diesem Tag vor mir liegt. Schon auf dem Weg schaue ich immer, ob ich schon einen Blick auf dieses wundervolle Blau erhaschen kann.

Angekommen löst diese Aussicht in den endlosen Horizont jedes Mal ein unglaubliches Glücksgefühl in mir aus. Da geht das `tief in den Bauch einatmen´ ganz automatisch, alle Gedanken geben sich diesem berauschenden Panorama, dem Duft des Meeres, den Geräuschen hin. Egal, ob es absolut windstill ist oder das Meer in hohen Wellen tosend auf den Strand rauscht – irgendwie ist es doch eine Stille, die man sonst nirgends so erleben kann wie am Meer.

Stundenlang kann ich entlang des Flutsaums laufen und vergesse die Zeit um mich herum. Egal, ob es warm und sonnig oder eiskalt mit stürmischem Wind ist – am Meer bleibt für mich die Zeit stehen. Die Gedanken schweifen, kleine und größere Probleme verblassen, werden durch diese Weite aus meinem Kopf gesogen. Oft bin ich schon ans Meer gefahren, einfach, um den Kopf frei zu bekommen, Dinge mal mit etwas Abstand, differenzierter betrachten zu können.

Ob an einem sommerlichen Strandtag mit einem kleinen Picknick den Tag beenden, oder an einem Wintertag mit einem letzten Blick in die Weite – das Lächeln, welches sich dann nicht nur über mein ganzes Gesicht, sondern über den ganzen Körper ausbreitet ist das, was mir jedes Mal zeigt, wie rundum glücklich, ausgefüllt und ausgeglichen ich am Meer bin. Und das Sahnehäubchen ist, wenn ich an einem solchen Tag nicht nur viele neue Ideen bekomme, sondern dazu wunderschönes Strandgut finde, mit dem ich diese Ideen dann später in meinen handgefertigten Schätzen umsetzen kann.

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